Dienstag, 19. Juni 2007

Liebe Studierende
Herzlichen Dank für Ihr Engagement in den Posts und der heute präsentierten tollen SOL-Arbeit. Ich hoffe Sie nehmen Ihr Nachhaltigkeits-Engagement mit in Ihre Schulpraxis und versuchen immer wieder einen Weg zu finden, Ihre SchülerInnen zu nachhaltigem Denken und Handeln anzuregen und zu motivieren.

Alles Gute wünsche ich Ihnen zum Abschluss Ihres Studiums, freundliche Grüsse, Michael Zahner

Montag, 11. Juni 2007

Konsumverhalten TV

Einleitung

In diesem Post geht es darum, das Fernsehkonsumverhalten der Kinder im Bezug auf Betroffenheit, Bedürfnissen und Handlungsbedingungen zu analysieren um anschliessend ein mögliches Umsetzungskonzept für die Mittelstufe zu erstellen. Das Ziel des Konzeptes wird es sein, die Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihr Fernsehkonsumverhalten zu sensibilisieren. Einige Fragen, die sich die Kinder stellen sollen sind: Was schaue ich mir da eigentlich an? Wie lange schaue ich fern pro Tag/Woche? Was könnte ich als Alternative zum TV machen?

Der ganze Bericht befasst sich mit einer These: „Verändern sich die Bedürfnisse und Handlungsbedingungen eines Menschen, verändern sich als Folge davon auch sein Verhalten in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung seines Lebensumfeldes“ (Dozententeam, 2007).

Betroffenheit

Seit den fünfziger Jahren hat die Bildröhre stark an Bedeutung gewonnen. An Stellen von Gesellschaftsspielen, mit welchen früher die ganze Familie die Abende verbrachten, wird heute immer öfter fern gesehen. Statt draussen zu spielen wird Sendung um Sendung reingezogen. Vor allem Kinder und Jugendliche finden zunehmend gefallen am TV. Eine Studie beweisst, dass junge Menschen im Alter von 6-16 Jahren im Durchschnitt zwei Stunden vor dem Fernseher verbringen. Als Folgen des angestiegenen Konsums kann die zunehmende Fettleibigkeit und Gewaltbereitschaft gezählt werden. Weitere Punkte sind:

  • Konzentrationsstörungen
  • motorische Störungen durch Bewegungsmangel
  • Schlafstörungen, Realitätsverlust (Gewalt, Sexuelle Vorstellungen)
  • Handlungsunfähigkeiten in der Realität
  • Fantasieverlust durch passives Verhalten
  • Überforderung durch Reizüberflutung,

Analyse der Bedürfnisse

Das Konsumverhalten von TV wird unserer Meinung nach von den folgenden Punkten motiviert:

  • Permanente Informationsaktualisierung (Technik, Wissen, Sport, Trend, Mode etc.)
  • Unterhaltung
  • Form der passiven Erholung
  • Gemeinschaftsaktivität (Filmabend)
  • Fernseher als Prestigesymbol
  • Beschäftigungsinstrument bei Langeweile
  • Realitätsflucht
  • Kommunikationsinhalt im Alltag

Analyse der Handlungsbedingungen

Folgende Punkte wähnen wir als Voraussetzungen oder als Auslöser für das Verhaltensmuster beim TV-Konsum:

  • Informationspflicht über die neuesten Nachrichten ist in gesellschaftlicher Hinsicht grösser geworden
  • Das Wissen um die neuesten Medieninhalte wird als Voraussetzung für die Gesellschaftsfähigkeit angesehen.
  • Anschaffungspreise für einen Fernseher ist enorm gefallen
  • Auswahl der Fernsehkanäle gestiegen

Fachliche Aufarbeitung

  • Kinder und Fernsehwerbung:

http://www.schau-hin.info/index.php?id=80

  • „Unbedenkliche“ Kindersendungen:

http://www.schau-hin.info/index.php?id=627

  • Begründung, warum Eltern ihre Kinder Fernsehen lassen:

http://www.schau-hin.info/index.php?id=619

  • Journalistische Verantwortung:

http://www.schau-hin.info/index.php?id=395

  • Kinder wollen bereifen:

http://www.schau-hin.info/index.php?id=361

  • Vielfalt der neuen Sender:

http://www.schau-hin.info/index.php?id=275

  • Auswirkungen Studie:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/1335.html

  • Auswirkung Studie:

www.fu-berlin.de/studienbewerber/studienkolleg/pdf/muster_at.pdf

Umsetzungskonzept für eine 3. oder 4. Klasse

Ziel: Kinder wählen gezielt und gewollt ein für ihr Alter geeignetes Fernsehprogramm aus dem schweizerischen Fernsehnetz.

Annäherung 1: Jedes Kind führt über eine Woche ein Fernsehtagebuch, in dem es festhält, was es schaut (Name der Sendung), um welche Zeit und wie lange (Dauer).

Annäherung 2:

Rahmengeschichte mit einem alten Fernseher als „Leitfigur“, Behandlung der technischen Entwicklung (geschichtlicher Aspekt)

Aufbau (LP initiiert):

  • Was bedeutet es für mich, wenn ich pro Tag 2 – 3 Stunden fernsehe? Was sind die Auswirkungen auf mein Gehirn und auf mein Leben allgemein (z.B. Leben in der virtuellen, unechten Welt)?
  • Was für Programme gibt es überhaupt?

o Welche interessieren mich?

o Wie wähle ich diese aus?

o Wann sage ich Nein und stelle das Gerät ab?

o Wofür kann ich den Fernseher gebrauchen (z.B. für Informationen)?

  • Führung bei TV Ostschweiz: Kinder dürfen den Experten Fragen stellen.

Durcharbeiten/Üben:

  • Gruppenarbeit: Kinder erarbeiten in Gruppen ein eigenes Fernsehprogramm, das sie als sinnvoll und ihrem Alter entsprechend beurteilen (z.B. eine Reportage über das Leben auf dem Bauernhof). Teile daraus nehmen sie exemplarisch auf Video auf. Sie stellen einander ihre Konzepte vor und begründen es.

Anwenden/Selbstüberprüfung:

  • Fernsehtagebuch: Die Kinder führen noch einmal über eine Woche ein Fernsehtagebuch. Sie reflektieren es mit folgender Leitfrage: Wie hat sich mein eigenes Konsumverhalten verändert?

Qualitätsmerkmale

Fokus Kind:

Kindgemässheit: Rahmengeschichte mit Rahmenfigur, Kinder bringen eigene Erfahrungen ein

Lebensnähe: TV gehört zum Alltag der Kinder

Gegenwartsbezug / Zukunftsbedeutung:
Durch steigernde Anzahl an Sendern wird die Auswahl immer anspruchsvoller. Trennung von Realität und Virtualität nimmt an Wichtigkeit zu.

Fokus Sache:

Sachgemässheit: geschichtliche und technische Entwicklung des Fernsehens.

Multiperspektivität: geschichtlicher, technischer, biologischer, wirtschaftlicher, psychologischer Aspekt.

Vernetzung: Individuum und Gesellschaft, Deutsch, Geschichte, Technik

Wert- und Sinnorientierung:

materieller, virtueller und informeller Wert unterscheiden lernen à Selbstreflexion über eigenes mediales Konsumverhalten

Fokus Lernen:

Exemplarizität: Fernseher als Sinnbild für informelle virtuelle Welt
Problemorientierung/exploratives Lernen:

Erforschung des eigenen Konsumverhalten durch Fernsehtagebuch

Handlunsorientierung:
Zusammenstellung eines eigenen Fernsehprogrammes

Originale Begegnung/Realanschauung:

Exkursion TV Ostschweiz

Prozess- und Ergebnisorientierung:

Bewussteres Fernsehkonsumverhalten

Chic, Oli, Chaib, Quanito

Montag, 4. Juni 2007

Bring- und Holaktion

  1. Die Auswahl erfolgte relativ rasch, da wir zu Hause eine grosse Anhäufung von Dingen besitzen, die ehemals einen Nutzwert hatten. Dies brachte uns über unser Konsumverhalten und unsere Wegwerf-Gesellschaft zum Sinnieren.

  1. Auswahlkriterien der Gegenstände:

· Keine persönliche Bedeutung mehr

· Keine Nutzfunktion mehr

· Nutzwert für andere Personen (Funktionalität und Ästhetik)

· Gewicht und Grösse (schleppen möglich?)

  1. Con Corazon nahmen wir die Gegenstände mit, da wir uns damit erhoffen, anderen eine Freude zu bereiten J.

  1. Uns (MÄNNER) fiel auf, dass viele Gegenstände einen weiblichen Touch mit sich brachten. Dies erschwerte uns die Wahl eines „nützlichen“ Dinges. Bei der Durchsicht der Angebote wurden viele Erinnerungen wach gerufen (Kelly Family CDs, Bravo Hits, alte Rollschuhe etc.). Das Schlendern durch die Gänge führte zu überraschenden Gesprächen mit Personen, mit welchen man ansonsten nicht viel zu tun hat.

  1. Mit gemischten Gefühlen standen wir vor den nicht mitgenommen Objekten und überlegten uns ernsthaft, aus welchen Gründen sie keinen Anklang fanden. Bei einem nächsten Mal würden wir die Auswahlkriterien unter Punkt 2 nochmals überdenken. Aber da wir wissen, dass die liegengebliebenen Gegenstände dem Brockenhaus übergeben werden, lindern dass unseren Schmerz.

  1. Wir haben weniger genommen, als wir mitgebracht haben. Dies aus rein nachhaltigen Gründen...

  1. Eine Möglichkeit würde sich bei einem Flohmarkt bieten. Selbstverständlich wäre ein Einbezug der Eltern denkbar/wünschenswert. Es könnte auch die Folge einer Diskussion über den Sinn und Wert von eigenem Konsumverhalten sein. Eine solche Bring-hol-Aktion könnte auch im Rahmen einer Klassenprojektarbeit (Organisation und Durchführung) für die ganze Schule durchgeführt werden.

Chic, Oli, Chaib, Quanito

Donnerstag, 31. Mai 2007

Ich als ein Teil der Natur

Meine Beziehung zur Natur verstehe ich als Wechselwirkung eines riesigen Systems. Einerseits werde ich von der Natur geleitet, in dem ich beim Skifahren auf Schnee und beim Surfen auf Wellen angewiesen bin. Andererseits trage ich an der ständigen Veränderung des Systems bei. Dieser Beitrag kann positive oder negative Wirkungen für die Natur haben. Hierbei spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

Ich möchte nun aber gerne ein wenig über meine intime Beziehung zur Natur sprechen. Noch vor einigen Jahren äusserte sich die Liebe nur sehr gering. Im Teenageralter konnte ich die schönen Seiten der Natur kaum erkennen. Ich lief einfach an wunderschönen Sonnenuntergängen vorbei, joggte „blind“ über den laubübersäten Laubboden oder dachte beim Skifahren nur an Geschwindigkeit und an Manöver. Erst mit fortgeschrittenem Alter erlang ich die Einsicht, dass die Natur uns wunderschöne Dinge zeigen kann.
Um meine Beziehung besser zu veranschaulichen, möchte ich ein spezielles Erlebnis schildern. Ich bin ein passionierter Wellenreiter. Ich gehe oft auf Reisen um diesen Hunger nach Ozean zu stillen. In Australien durfte ich eine epische Surfsession erleben. Es war halb sieben morgens, der Wind blies sehr stark ablandig, die Vögel pickten ihr Frühstück gleich vor der Brandung aus dem Sand, die Wellen rollten in grossen Abständen vom immer hellerwerdenden Horizont auf den Strand zu und die Wolken liessen den Himmel als Weltuntergang erscheinen. In mitten dieses wunderschönen, von Menschen verlassenen, Szenarios stand mein schwedischer Freund und ich vor der Brandung. Die starke Strömung und der grosse Dünung erschwerten das Rauspaddeln erheblich. Endlich draussen angekommen warteten wir auf die riesigen Brecher und versuchten in die richtige Position zu paddeln. Es war nicht einfach die Wellen zu erwischen. Ich erwischte als erster eine und surfte sie mit viel Emotionen ab. Ich kann das Gefühl während das aquatischen Rittes nicht beschreiben, so unglaublich war dieser. Auf der nächsten Welle folgte mir mein Freund. Er und ich schreiten vor Glücksgefühlen. Gleich nach seinem Ritt lag er auf sein Brett um den Rückweg nach draussen in Angriff zu nehmen. In diesem Moment sprang ein surfender Delphin über seinen Rücken. WOW, das war für mich Natur pur!
Ich stehen der Natur in jeder Surfsession sehr nahe. Es müssen so viele Bedingungen zusammenspielen, damit surfen überhaupt möglich wird (Dünung, Wellenrichtung, Gezeiten, Wind, Meeresboden usw.). Gerade durch diese Abhängigkeit der Umstände muss man sich in das System der Natur einfügen, ansonsten wäre keinen Surfen möglich. Erst wenn ich eins mit der Natur werde, kann ich richtig gut und für mich nachhaltig surfen.


Klimaveränderung spielt in meiner allgemeinen Beziehung zur Natur eine wichtige Rolle. Durch die Veränderung des Klimas ändert sich auch die Natur. Klimazonen werden verschoben und neue Bedingungen für Flora, Fauna und Mensch entstehen. Diese Folgen sind leider nicht nur positiv. Lass uns also das Klima nicht erwärmen, sondern aus den persönlichen positiven Erfahrungen mit der Natur die Kraft schöpfen, ihr zu helfen.

Dienstag, 29. Mai 2007

Naturlauschen unter der Buche

Obwohl in der jetzigen Zeit nicht viel Raum für entspannende Tage bleibt, habe ich mich dieses Wochenende auf einem Bauernhof mit dem M&U-Auftrag auseinander gesetzt.
Der Bauernhof ist mit dem Biolabel ausgezeichnet und ist „naturfreundlich“ in die Landschaft eingebettet.
An der Waldlichtung, welche sich am Ende des Grundstücks befindet, habe ich mich auf eine Wurzel einer 200 jährigen Buche gesetzt und versucht in die Natur zu horchen.
Zuerst hatte ich sehr Mühe mich zu entspannen und runterzufahren. Doch nach einer gewissen Zeit konnte ich die Natur in mich aufsaugen und der Rest meiner täglichen Gedanken verhallten nach und nach.
Die Intensität der Naturgeräusche nahm stetig zu und ich hatte das Gefühl, dass ich immer tiefer in die Natur versank und somit ein Teil von ihr wurde.
Vom Rauschen der Blätter, vom Zwitschern der Vögel, vom Plätschern des Bächleins, bis zum Ästeknacken durch das Rotwild, alle dies sog ich in mich auf und spürte eine innige Wärme.
In solchen Momenten wird mir noch mehr bewusst, dass wir Menschen ein Teil der Natur sind. Wir sind zwar hoch technologisiert und versuchen uns von der Naturabhängigkeit loszureissen, die Abhängigkeit bleibt aber, ob wir wollen oder nicht.
Für mich persönlich bedeutet die bewusste Verbundenheit mit der Natur Spiritualität.

Das Klima und der brisante Klimawandel sind ein Teil der Natur. Schon immer hat sich das Klima verändert und somit auch die gesamte Natur mitgeformt. Wir nehmen mehr oder weniger bewusst war, dass wir ein Teil der Natur sind und in Abhängigkeit zur Natur stehen. Ob sich aber unser Einmischen in die Natur positiv (menschenfreundliches Erdklima) auf die Menschheit auswirkt, wird sich zeigen.


Montag, 28. Mai 2007

Der Mensch als Teil der Natur

Seit jeher ist das Verhältnis des Menschen zur Natur durch ein emotionales Spannungsfeld zwischen Angst und Faszination geprägt. Und der Mensch hat die Natur seit jeher genutzt, sich ihrer Ressourcen bedient. Wenn ich mir ganz bewusst Zeit nehme, die Natur auf mich wirken zu lassen, so denke ich weder an Naturnutzen noch an bedrohliche Naturkatastrophen, sondern bin einfach nur fasziniert. Ich gehe dann achtsam und mit offenen Augen und Ohren durch den Wald oder über die Felder und staune über die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt, bin hingerissen von den vielen kleinen Details, die im Vorbeigehen normalerweise einfach ungeachtet bleiben und bin überwältigt von einem unglaublich komplexen und vernetzten System, das unsere Natur darstellt. Sie ist ein ausgeklügeltes System, das wohl selbst die Wissenschaft nie vollends in ihrer Komplexität erfassen wird. Mit der Faszination kommt die Dankbarkeit angesichts der wertvollen Leistungen, welche die Natur für die Menschen vollbringt. Aber auch Dankbarkeit über die Schönheit der Natur. Sie macht das Leben irgendwie lebenswert. Tiere und Blumen, Früchte und Bäume – sie dienen uns nicht nur als Nahrungsquellen, sondern bereichern unsere Welt mit ihrer Farbenpracht und ihrem Duft und ihrem Geschmack. Ohne sie wären wir auf jeden Fall ärmer.
Der Mensch ist ein Teil der Natur – er ist damit auch abhängig von ihr, sie ist unsere Lebensbasis, unser Zuhause, wir haben keine zweite Erde. So ist und sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sie zu schützen und zu behüten, denn sie ist unser Leben. Für mich ist die Natur ein Wert, den man mit Gold nicht aufwiegen kann. Es gibt absolute Werte, die weder einem Wandel unterliegen noch auf einer Skala verewigt werden können. Dazu gehört der Wert der Natur.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Natur nicht nur brauchen, um physisch zu überleben, sondern genauso dringend für unser seelisches und psychisches Wohlergehen. Daraus wachst auch das Bedürfnis, zwischendurch aus den Siedlungsgebieten hinaus und von den geteerten Strassen weg in Erholungsräume zu gehen, aus dem schnellen Tempo der Zivilisation auszusteigen, um nachzudenken und Körper, Geist und Seele „auszulüften“.
Liebe Studierende, herzlichen Dank für Ihre spannenden und persönlichen Posts.

Die Anfrage von Quantino, inwiefern die PHR als Institution sich um Nachhaltigkeit bemüht ist eine wichtige... die PHR ist daran, ihre Gewohnheiten kritisch zu überprüfen – einiges wurde gemacht, vieles steht noch an. CD-Recycling, Parkplatzbewirtschaftung (mit dem Ziel, dass vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel zur Anfahrt benutzt werden), Papierverminderung, Recycling, Reduzierung der Mensaabfälle... dies einige Punkte, die bereits verwirklicht wurden oder in nächster Zeit in Angriff genommen werden. Die Liste ist noch stark ergänzungwürdig: wir haben noch viel Arbeit vor uns – das MU-Team ist kontinuierlich dabei der PHR Vorschläge zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Institution zu entwickeln und zu unterbreiten.

Sie haben den Text von Herz u.a. als sehr hilfreich verstanden. Die Vorschläge, die er formuliert, stellen eine Herausforderung für die Schul- und Vorbereitungspraxis dar. Sie haben Sich von dem einen oder anderen Gedanken inspirieren lassen. Wie Oli in seinem Post schreibt haben wir sehr viel erreicht, wenn es uns gelingt, die BNE nicht nur als ein „Thema“, dass von aussen in unsere Schule oder Unterricht eingepflanzt wird, wahrgenommen wird, sondern der Nachhaltigkeitsgedanke so alltäglich für uns Lehrerinnen und Lehrer wird, dass die SchülerInnen diese Selbstverständlichkeit in Ihr eigenes Verhalten integrieren und damit aufwachsen. Herz’ Vorschläge dürfen wir durchaus auch als Visionen verstehen – lassen wir uns also davon nicht abschrecken; auch Visionen können langfristig verwirklicht werden.

Ein sehr motivierendes und gutes Beispiel habe ich von Quantino gelesen, wie wir uns und andere zur Nachhaltigkeit motivieren können: es braucht tatsächlich sehr wenig um doch einiges zu erreichen. Ebenso verknüpfen Sie Ihre Überlegungen zu den Wochenaufträgen sehr stimmig mit Ihrem Blogthema Klima.

Den Auftrag vom vergangenen Montag haben Sie gut gelöst und spannende Gedanken zur Weiterentwicklung notiert.

Freundliche Grüsse, Michael Zahner