Dienstag, 24. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Beispiel 1:
Zur Zeit wird die nachhaltige Entwicklung seitens der Medien stark thematisiert. Vor allem seit kürzlich das aktuelle Klimaprotokoll veröffentlicht wurde.

Beispiel 2:
Die allgemeine „Weltgerechtigkeit“ wird so gut wie es geht fossiert und es wird an Institutionen, wie zum Beispiel beim Kriegsverbrechertribunal (Den Haag), öffentlich praktiziert.
(Andererseits gibt es aber immer noch Weltmächte, die ein Sonderprivileg pflegen und sich einen Deut um Rechte scheren (Guantanamo, Gefängnis auf Kuba).)

Für Medien sind solche Umstände ein gefundenes Fressen, da solche Themen die Menschheit interessiert und direkt begrifft.
Jedoch wird in den meisten Fällen das Nachhaltigkeitsdreieck nicht direkt beleuchtet. Es wird eher zweidimensional betrachtet, das heisst, dass entweder die Verbindung zwischen dem ökologischen und sozialen Aspekt gemacht wird oder die ökonomische Seite mit der sozialen eine Verlinkung erfährt.
Es fällt mir sowieso auf, dass die Welt heute vernetzt ist, aber die Geschehnisse grösstenteils doch immer noch als örtliches Ereignis eingestuft werden (z.B. Unwetter).
Zukünftig wird man aber sicher mehr in vernetzter Dimension denken müssen, da es auffällig sein muss, wenn durch gleiche Umstände ähnliche Phänomene zum Vorschein kommen.

Al Gore reist momentan um die ganze Welt, um seine Publikation (An Inconvenient Truth) bekannt zu machen. Er versucht unter anderm Zusammenhänge des Klimas und unserem (Menschen) Lebenswandel aufzudecken. Er prangert öffentlich die Fehlverhalten an, versucht uns die Augen zu öffnen und unser Verhalten zu ändern.
Wenn ich aber ganz ehrlich bin, dann werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hierbei um eine grosse Werbeaktion für Herr Gore handelt, da er vermutlich immer noch mit dem amerikanischen Präsidentenamt liebäugelt?!

Ein grosser Teil Themen, die in den Medien zur Zeit behandelt werden, tangieren oder befassen sich mit unserem Blogthema. Ich denke aber, dass diese teilweise boulevardartigen Mitteilungen mit Vorsicht genossen werden sollten und wie schon weiter oben erwähnt, dass das Ganze in Betracht gezogen werden sollte, um ein objektives Bild zu erhalten.Meine persönlichen Favoritenquellen sind Doc-, MTW-, Horizonte-, Rundschau-, Reportersendungen und die Tagesschau auf SF1. Zusätzlich Infos hole ich mir aus der Zeitung oder aus dem Internet.

3 Kommentare:

Chic hat gesagt…

Katastrophen und extreme Werte scheinen tatsächlich beliebt zu sein bei den Medien. Dass Negativschlagzeilen uns Menschen eher zum Hinhören/Hinschauen/Lesen animieren, ist leider nichts Neues, so beschämend es auch ist. Umso wichtiger, dass wir an Stelle von boulevardartigen, bewusst seriöse Quellen konsultieren (wie du einige davon aufgeführt hast, z.B. Doc- und Reportersendungen), um uns Hintergrundinformationen zu verschaffen und ein ganzheitliches Bild der aktuellen Situation zu erhalten. Ein vernetzteres Denken, wie du es in deinem Post ansprichst, ist wohl erst dann möglich. Wie du treffend ausführst: Geschehnisse (z.B. Umwetter) können nicht als örtliche Ereignisse eingestuft werden, denn Naturkatastrophen machen nicht Halt vor der Grenze. Die Klimaerwärmung spüren wir zum Beispiel nicht nur bei uns in der Schweiz, wo wir bereits im April sommerliche Temperaturen verzeichnen, sondern auf der ganzen Welt. Dürren und Wasserknappheit sind nur zwei der fatalen Folgen, die wir zur Kenntnis nehmen sollten und uns die Tragweite der Auswirkungen des Klimawandels erahnen lassen.

Natalia Matsubayashi (04E)

Aebius hat gesagt…

Manche Texte betreffend Klimawandel und Umweltfragen sind tatsächlich auf der reisserischen Seite. Mit Berichten über Unwetter und unangenehme Szenarien spielen die Medien mit den Emotionen ihrer Leser. Es gibt aber auch objektive Beiträge, die einem wirklich was bringen. Al Gore spielt zwar auch mit unseren Emotionen, weckt aber auch das Bedürfnis, etwas zu tun.

Aebius hat gesagt…

Manche Texte betreffend Klimawandel und Umweltfragen sind tatsächlich auf der reisserischen Seite. Mit Berichten über Unwetter und unangenehme Szenarien spielen die Medien mit den Emotionen ihrer Leser. Es gibt aber auch objektive Beiträge, die einem wirklich was bringen. Al Gore spielt zwar auch mit unseren Emotionen, weckt aber auch das Bedürfnis, etwas zu tun.