| In einer immer hektischeren und schnelleren Welt wird das Achtsam sein verschwierigt! Durch die Geschwindigkeit verlieren die Menschen zunehmends den Blick auf das Detail oder das Kleine. Gross, spektakulär und aufregend muss das Erlebte sein, damit es uns noch unterhält. Unser Blick wird auf Dinge abgelenkt, so dass es immer schwieriger wird, dorthin zu schauen, wo wir eigentlich möchten. Das seltsame dabei ist, dass wir durch die Ablenkung eigentlich gar nicht mehr wissen, wo wir hin schauen möchten. Durch die Verinnerlichung des Satzes „Achtsam sein, achtsam wahrnehmen“ habe ich generell die Augen für das Kleine wieder eingesetzt. Ich habe mein Leben verlangsamt. Denn sonst bin auch ich ein Raser, welcher mit hoher Geschwindigkeit durch das Leben braust. Ich entdeckte die schönen Blumen neben unserem Hauseingang, bei welchem ich täglich viermal vorbei gehe. Mir stachen sie noch nie in mein Blickfeld. So ging es mir bei vielen kleinen Dingen diese Woche. Ebenfalls entdeckte ich das Treppengehen, wohingegen ich zuvor immer den Aufzug benützte. Erstens wird elektrischen Strom gespart und zweitens hält mich die zusätzliche Bewegung fit. Ich entdeckte einerseits viel Neues für mich aber andererseits Taten, welche meine Mitmenschen optimieren könnten. So zum Beispiel das Laufen lassen des Wasser während des Zähneputzen, das offen lassen des Kühlschranks für Minuten, das Licht brennen lassen in unbenutzten Räumen, das sinnlose Herumfahren mit dem Auto und so weiter. Alle diese Beispiel könnten durch ein vermehrtes Achtsam sein und wahrnehmen verbessert werden. Hierzu nützten meine Kommentare, welche ich zum Teil diesen Personen gab, nur ein wenig. Die Einsicht jedes Menschen muss stattfinden, ohne welche die Taten nicht folgen. Den Bezug zum Gruppenblogthema stelle ich durch die aufgezählten Beispiel her. Wenn man sie korrekt einhalten würde, würde sich viel Energie sparen lassen, wodurch die Belastung der Umwelt in Grenzen gehalten werden könnte. Der Klimawandel hat auch stark mit dem Verbrauch elektrischer Energie zu tun. Die Schweiz bezieht ja bekanntlich auch Strom aus anderen Nationen, welche zum Teil noch mit Kohle produzieren. Möglichkeiten und Freiheiten machen mein Leben lebenswert und sinnvoll. Mit Möglichkeiten meine ich, dass ich wählen kann, welchen Weg ich beruflich und persönlich einschlagen möchte. Welche Hobbys betreibe ich, wie gehe ich zur Schule, welche Auto kaufe ich mir und so weiter sind nur wenige Fragen, welche ich mir selbst stellen muss. Diese Wahl stellt uns vor die Frage, ob wir uns ökologisch verhalten wollen oder verschwenderisch sein möchten. Wir haben die Wahl und dadurch auch die nachhaltige Entwicklung in der Hand. |
Freitag, 4. Mai 2007
Die Achtsamkeit leidet!!!
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